In angenehmem Stil und mit emotionaler Sprache finden hier ganz unterschiedliche Zeitreisen statt.

Matt Haig, Wie man die Zeit anhält, dtv 2018

berührend – weitblickend – zeitlos

Dieses Buch dürfte noch sehr viel länger sein, großartig für mich!

Wer gerne mit Wörtern und Worten umgeht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt:

Hanns-Josef Ortheil, Der Stift und das Papier, Luchterhand 2015
persönlich – inspirierend – passioniert

Im Mittelpunkt: »Das Kind, das schreibt«.
Viel Vergnügen und spannende Erkenntnisse!

»Mit den Tagen begreife ich zwar ein bisschen besser und genauer, was mit den Geschichten los ist. Sind sind so etwas wie kleine Freiheitssprünge. In ihnen lasse ich die Wörter allein etwas tun, ohne Ziel, Zweck und Aufgabe. Die Wörter suchen irgendeine Nähe zueinander, gesellen sich zusammen, trennen sich wieder, tanzen ein wenig – und lösen sich in Luft auf. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass die Geschichten sich am Ende in Luft auflösen. Tun sie es nicht, enden die Geschichten schwer. Mit Mord und Totschlag. Mit einem harschen (unbefriedigend groben) Ende. Lustlos. Knall auf Fall (neu gelernt). Sie sind falsch verlaufen, sie spielen den ›Macker‹ (neu gelernt), sie tun, als wollten sie einem drohen.«

Aus: Hanns-Josef Ortheil, »Der Stift und das Papier«, Luchterhand 2015, Seite 78

Das Wort „Chop“ kann laut Wörterbuch ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: „Kotelett“, „Wellenplätschern“, „Siegel“, „Mund“ (umgangssprachlich auch „Maul“). Ha, und schon ist alles da, was fürs Schreiben gebraucht wird: Fleisch, Knochen, Leichtigkeit, Echtheit, Sprache. Deshalb benutze ich den Begriff „Work-Chops“ für kleine und große praktische Einheiten in meinen Workshops und Vorträgen. Seviert und garniert mit Humor, Freude an Wörtern und Geschichten – und natürlich auch mit dem nötigen Ernst. Lassen Sie sich überraschen!

Erst einmal war Zeit für Sand zwischen den Zehen und Salz auf der Zunge – ich war im Urlaub. Der ist schon rum, also wieder frisch ans Werk. Und gleich stand ein Ausflug nach Frankfurt auf dem Plan: zur Buchmesse 2017.

Mein ganz persönliches Fazit nach einem langen, anstrengenden Tag vor Ort: Die Stimmung war für mein Empfinden wieder deutlich optimistischer und sehr lebendig, die Themenvielfalt unendlich groß und der Selfpublisher-Bereich ausgesprochen interessant. Neue Impulse satt und wie immer die Freude darüber, zu dieser Branche dazuzugehören.

Weil’s vielleicht doch noch nicht jeder weiß:
Niveau ist keine Hautcreme!

Hin und wieder werde ich Bücher, die ich gerne gelesen habe, vorstellen. Und zwar mit drei Begriffen, die meine Eindrücke wiedergeben. Total subjektiv, total unrepräsentativ. Heute:

Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß.
sinnstiftend – erzählerisch – gedankenanstoßend

Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken!

 

Die neue Seite ist seit zwei Tagen online. Viele tolle und konstruktive Rückmeldungen sind inzwischen angekommen, das freut mich sehr. Vielen Dank an diejenigen, die sich dafür Zeit genommen haben. In Zukunft werden hier hilfreiche Work-Chops, mehr oder weniger weise Zitate und Buchtipps zu finden sein. Das englische Wort “Chop” bedeutet Kotelelett, aber auch Wellenplätschern und umgangssprachlich Mund. Es ist also alles da: Fleisch und Knochen, Entspannung und Austausch.

Heute gibt es ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe:
„Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt.“

Ein schönes Wochenende!

Auch bei mir macht der Wandel nicht halt und heute ist es offiziell: Aus dem Lektoratsbüro für das Wort in jeder Form wird Traum vom Buch. Meine neue Internetpräsenz heißt www.traum-vom-buch.de, neue E-Mail-Adressen gibt es natürlich auch. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf Rückmeldungen und weitere Stimmen zu meiner Arbeit, die ich hier veröffentlichen kann. Und ich bedanke mich ganz herzlich bei Peter Heilingbrunner, Susanne Vieser und Alexandra Bauer für ihre guten Ideen, den fruchtbaren Meinungsaustausch und ihre wertvolle Unterstützung.